Drei Autos prallen auf der A7 bei Hildesheim zusammen – Hubschrauber im Einsatz
Techn. Rettung > Verkehrsunfall
Hilfeleistung
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Der Unfall ereignete sich zwischen der Rastanlage Hildesheimer Börde-Ost und der Abfahrt Hildesheim in Höhe des ehemaligen Autobahnparkplatzes Uppen. Ein Lexus befuhr im noch dreispurigen Baustelleneinlauf den mittleren Fahrstreifen. Ihm folgte ein Audi.
Beide mussten ihre Fahrzeuge wegen des hohen Verkehrsaufkommens fast bis zum Stillstand abbremsen. Dies erkannte ein dahinter fahrender 58-jährige Holler zu spät. Er konnte auf der regennassen Fahrbahn mit seinem VW nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf.
Durch den Aufprall wurden die drei Fahrzeuge zusammengeschoben. Die Beifahrerin im VW, eine 45-jährige aus Holle, klagte nach dem Unfall über starke Rückenschmerzen. Um die Verletzte schonend und damit ohne weitere Verletzungen aus dem Auto zu retten, forderten die eingesetzten Rettungssanitäter die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Salzdetfurth an.
Die Wehren aus Heinde, Listringen, Lechstedt und Bad Salzdetfurth trennten schließlich mit Hilfe der Feuerwehrtechnischen Zentrale Groß Düngen das Fahrzeugdach ab und holten die Verletzte aus dem Wagen. Der Notarzt ordnete den schonenden Transport ins Krankenhaus an. Dazu wurde der Rettungshubschrauber Christoph 4 aus Hannover angefordert.
Hubschrauber landet auf der Autobahn
Dieser flog die 45-Jährige, die noch ansprechbar war, zur Behandlung in die Medizinische Hochschule Hannover. Der Fahrer des Volkswagens wurde leicht verletzt, musste aber nicht behandelt werden.
Unmittelbar nach dem Unfall sperrte die Polizei die Autobahn in Fahrtrichtung Hannover für etwa 15 Minuten voll. Danach wurde der aufgestaute Verkehr einspurig über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Zur Landung des Rettungshubschraubers sperrten die Beamten dann die Autobahn in beiden Fahrtrichtungen voll. Nach der Landung wurde die Sperrung in Fahrtrichtung Kassel wieder aufgehoben. In Fahrtrichtung Hannover konnte die Sperrung nach dem Start des Hubschraubers, der Bergung der Fahrzeuge und der Räumung der Unfallstelle schließlich gegen 16.10 Uhr aufgehoben werden. In Fahrtrichtung Kassel bildete sich ein etwa vier Kilometer langer Stau. In die Gegenrichtung staute sich der Verkehr sogar auf rund zehn Kilometern.
